Organisation
Die Stiftung der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha’schen Familie wird durch den Leiter der Stiftungsverwaltung, Hubertus Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, geführt. Die strategische Entwicklung der Stiftung wird innerhalb der Satzung durch einen fünfköpfigen Vorstand vorgegeben, dem folgende Mitglieder angehören:

Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha (Leiter der Stiftungsverwaltung)

Graf Matthias von Westphalen (Vorsitzender des Vorstandes)

Fürst Carl von Wrede

Herr Andreas Arbogast

Freiherr Götz von Rotenhan
Gegründet wurde die Stiftung der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha’schen Familie 1928 von Herzog Carl Eduard. Zehn Jahre nach der Abdankung des letzten regierenden Herzogs legte die Stiftungsurkunde grundsätzlich fest, wie das Familienerbe auf lange Sicht zu bewahren und für die folgenden Generationen zu erhalten sei. Damit war auch der Auftrag verbunden, die in der Stiftung gesammelten Kunstschätze dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Mit dem Begriff „Stiftung“ wird oft Gemeinnützigkeit oder staatliche Förderung verbunden. Beides trifft auf die Herzogliche Stiftung nicht zu: Es handelt sich um eine private Familienstiftung, die sich wirtschaftlich selbst tragen muss. So war die Gründung der Stiftung gleichzeitig die Gründung eines modernen, traditionsreichen Familienunternehmens. In diesem Unternehmen engagieren sich die Mitglieder der Herzogfamilie, um die Stiftungswerte zu erhalten und zu fördern und um ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Wappen über dem Eingangsportal, Schloss Greinburg